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Tag der Naturwissenschaften

NaWi-Tag am GFG

Am 05. Februar 2013 fand der 2. NaWi-Tag am GFG statt:

 

Nächster Na-Wi-Tag: 4.2.2014, Motto: Forsters Forscher auf Entdeckungsreise

Wir danken den Sponsoren des Tages der Naturwissenschaften 2013

„Forsters Forscher entdecken unsichtbare Welten" – Schülerinnen und Schüler des Georg-Forster-Gynasiums erforschen am Tag der Naturwissenschaften ihre Umwelt

Autorinnen: Lisa Dettmann, Pia Hartwich, Jahrgangsstufe 10. Weiterer Artikel unter: Aus dem Schulleben

Am 05.02.2013 fand unter dem Motto „Forsters Forscher entdecken unsichtbare Welten" der zweite Tag der Naturwissenschaften am Georg-Forster-Gymnasium statt. Die Sechst- und Siebtklässler setzten sich in selbst gewählten Workshops mit unterschiedlichen Themenbereichen aus der Chemie, Physik und Biologie auseinander, experimentierten selbstständig und erforschten so naturwissenschaftliche Zusammenhänge.

Um 8.30 Uhr fingen die zehn verschiedenen Workshops an. Nach einer kurzen Einleitung durch die Betreuer arbeiteten die Schülerinnen und Schüler weitgehend selbstständig, unterstützt von den Lehrkräften und den betreuenden Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10.

Im Bereich Chemie gab es mehrere Workshops: Einige Schüler stellten Seife her und beschäftigten sich mit der Oberflächenspannung. Andere lösten mit Hilfe kriminaltechnischer Methoden Mordfälle. Im Workshop „Überleben! Auf der einsamen Insel oder im Großstadtdschungel" bauten Teilnehmer aus Centmünzen und Papierstücken so genannte Voltasäulen, die die Energie weiterleiten. Fingerspitzengefühl brauchten auch die Schüler, die sich mit Verschlüsselungsmethoden auseinandersetzten: Neben der bekannten Cäsarscheibe und der Vigenére-Chiffre bastelten sich auch eine Skytale. Dazu wickelten sie einen Papierstreifen um einen Stab, um auf dem Streifen eine Nachricht zu notieren und zu verschlüsseln, die nur der entschlüsseln konnte, der den gleichen Stab besaß. Auch wenn für die Teilnehmer nicht alle Methoden neu waren, fand die Schülerin Rebecca interessant, die Verschlüsselungstechniken einmal selbst auszuprobieren.

Im Workshop „Schillernde Seifenblasen" konnten die Schülerinnen und Schüler im Innenhof des Gymnasiums riesige Seifenblasen machen oder das Experiment des „Trockenen Fingers" durchführen, bei dem Pfeffer in ein mit wassergefülltes Glas geschüttet wurde. Tauchte man danach den Finger in das Glas, blieb er erstaunlicher Weise trocken. Auch in diesem Workshop waren die Schülerinnen und Schüler engagiert und mit Freude bei der Sache.

Die Experimente, die unter dem Motto „Ich sehe was, was du nicht siehst" liefen, beschäftigten sich mit der Optik und den Sinnestäuschungen. Hier durften die Schülerinnen und Schüler anhand verschiedener Arbeitsblätter optische Täuschungen basteln bzw. zeichnen oder mit Instrumenten der Physik die Schärfestufen des Auges nachstellen.

Ein besonderer Höhepunkt des Vormittags war der Besuch des Falkners. Nachdem die Teilnehmer des Workshops „Greifvögeln auf der Spur" anhand von Gewöllen einen Speiseplan der Greifvögel erstellt hatten, informierte der Falkner kurzweilig über Falken und Uhus und lies nebenbei die Jugendlichen nacheinander den Falken halten.

„Schuss und Tor! Der Roboter hat den Ball im Netz versenkt." So sah ein Ergebnis aus, nachdem Schüler mit besonderen Legokästen zunächst Roboter gebaut und dann so programmiert hatten, dass die kleinen Gefährte einen Parcours absolvierten.

Im Astronomieworkshop musste man erstmal richtig gucken lernen: Nicht in die Lichtquelle schauen, sondern rechts daneben lautete die Devise: Dann sah man die verschiedenen Farbbänder, die verraten, um welche Elemente es sich handelte. Die selbst gebastelten Messgeräte aus Pappe hatten eine ungewöhnliche Form, spalteten das Licht aber einwandfrei auf.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass der Tag der Naturwissenschaften auch in diesem Jahr wieder ein großer Erfolg war.


 




 1. NaWi-Tag (16.02.2011)


 „Unsichtbares sichtbar machen...“

Wir danken den Sponsoren des Tages der Naturwissenschaften:



Fonds der chemischen Industrie



 

Die Berichte unserer Reporter aus der 9c:

Ein Tag mit vielen Workshops, u. A. das Überleben auf einer einsamen Insel. Welchen Workshop soll ich nehmen? Die Auswahl ist groß: Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 und 7 konnten am 16. 2. 2011 am Städtischen Gymnasium Kamp-Lintfort  zwischen 13 verschiedenen Stationen im Bereich der Naturwissenschaften auswählen und sich in zwei von ihnen ausprobieren.

 

Die Räume sind voller experimentierender Schüler, die sichtlichen Spaß an der Sache haben. Unser Thema, das Überleben auf einer einsamen Insel, fand bei allen guten Anklang. Die Gruppen, mit einer Größe von ca. 4 Personen (meist zwei der Unter - und zwei der Oberstufe), befassten sich mit Themen, wie zum Beispiel der Stromgewinnung aus Zitronen, das Verkupfern eines Metallgegenstandes (Fachbegriff: Galvanisieren) oder die Säuberung von angelaufenem Silberbesteck durch eine Kochsalzlösung. Ein erklärtes Beispiel zur Stromgewinnung: Ein Zink - und ein Kupferblech werden in eine Zitrone gesteckt. Durch Krokodilklemmen werden die Bleche mit einem Strommessgerät verbunden. Das hat angezeigt, dass Strom aus der säurehaltigen Zitrone geflossen ist, da Säure leitet. Um das Leben auf einer einsamen Insel angenehmer zu gestalten, haben die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe dieser Versuche herausgefunden wie man aus einfachen Gegenständen ein Handy laden kann.

Alle Schüler und Schülerinnen waren von der Idee des Naturwissenschaftlichen Tages begeistert und finden, dass man so etwas öfter veranstalten kann, weil es beim nachvollziehen und auch lernen hilft.

 

Leises Gemurmel und hier und da ein Rascheln von Notizzetteln dringt aus dem hellen Raum. An einer Pinnwand hängen Fotos von Spurensicherungen und einer Mordkommission. Viele Menschen sitzen an Tischen, beraten und schauen durch Mikroskope. Es wirkt wie in einer der beliebten Krimiserien im Fernsehen, die momentan sehr angesagt sind. Wo man hinsieht, stehen Fläschchen mit bunten Chemikalien und es liegen Schutzbrillen, Pipetten und Objektträger verstreut auf den Tischen.

Heute läuft der Unterricht für die Schüler der Klassen 6 und 7 am Städtischen Gymnasium Kamp-Lintfort ausnahmsweise mal nicht ganz nach Plan. Zum erstenmal gibt es dieses Jahr den Tag der Naturwissenschaften, bei dem sich alles um Themen aus den Fächern Biologie, Physik und Chemie dreht. Eines dieser Themen leitet der Biologie- und Chemie-Lehrer Herr Benecken voller Elan und Begeisterung. Er arbeitet in 3 Räumen gleichzeitig mit den Schülern und mit der Unterstützung  seiner Kolleginnen Frau Kotowski-Jensch und Frau Woldan an dem Workshop „Dem Täter auf der Spur CSI - Kamp-Lintfort“. Dabei lernen die Schüler, wie die richtig großen Ermittler im Fernsehen zu arbeiten. Mithilfe von verschiedenen Chemikalien versuchen die Kinder so dem Täter auf die Spur zu kommen und   ihn   zu   überführen. In Fällen wie „Einbruch beim Juwelier“, mit richtiger DNA-Profilanalyse, „Mordversuch  mit Zucker?“ oder „Die Stiefel der Räubers“ erlernen die Schüler verschiedene Methoden um zum Beispiel festzustellen, ob zwei Texte mit demselben Stift geschrieben sind. In dem Fall „Mord im Krankenhaus“ geht es um einen Patienten, der im Krankenhaus trotz guten Zustands plötzlich an Herzversagen stirbt. Die Ärzte in der Gerichtsmedizin stellten später fest, dass der Auslöser dafür eine Überdosis an Kaliumsalz war. Die Aufgabe der Schüler ist es nun, den Täter zu überführen und herauszufinden, wie er den Patienten vergiftet hat. Die Schüler gleichen die am Tatort gefundenen Pulloverfasern mit denen des Tatverdächtigen ab und stellen fest, dass er auch der Täter ist.

Die Kinder zeigen sichtlich Interesse und auf unsere Frage hin, ob so ein Tag wiederholt werden soll antwortet Nina Schäfer aus der 6c: „So was sollte öfter stattfinden!“ Auch der zuständige Lehrer Herr Benecken scheint mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Und wer weiß, vielleicht werden in den kommenden Jahren von den Schülern der jetzigen Klassen 6 und 7 reale Mordfälle gelöst.

 

Spannung liegt in der Luft. Es ist still. Die Schülerinnen und Schüler warten gespannt auf ihren Aufgaben, während die Lehrerin ihnen alles erklärt. Als alle wissen was zu tun ist, bricht der Lärm aus und es wird laut.

Es gibt fünf Stationen, die mit dem Thema „Elektrizität‘‘ zu tun haben. Damit nicht ein großes Chaos ausbricht, wurden sie vorher in Gruppen aufgeteilt. Um die Verständlichkeit in den Gruppen zu optimieren, gab es Namensschilder, da Schüler aus verschiedenen Klassen am Workshop teilnahmen. Man merkte, dass die Schüler sehr am Thema interessiert waren, denn nach einigen Minuten waren auch schon die Ersten fertig. In einer Station ging es darum, ein Kompass selber zu  erstellen. Folgendes passierte: Die Schüler füllten Wasser in einer Schale, auf den sie einen Korken mit einer am Magneten aufgeladenen Nadel legten. Daraufhin richtete die Nadel sich von selbst nach Norden und die Schüler fingen an zu staunen. Bei einer weiteren Station ging es um die Schmelzsicherung. Dort mussten die Schüler einen Stromkreis mit sechs Lampen bauen, wobei noch ein Draht angeschlossen werden musste. Nachdem die Schüler alles richtig angeschlossen hatten, leuchteten alle Lampen und der Draht fing an zu glühen.

Als die Schüler mit allen Stationen fertig waren, hatte jeder eine volle Mappe mit den persönlichen Ergebnissen. Am Ende des Projekts gingen alle Schüler mit guter Laune und mehr Wissen aus dem Raum.

 

Eine ruhiger Raum, nur eine Stimme ist zu hören. Die Schüler hören den Biologie-Lehrern Herrn Roewer und Herrn Jaskolla  konzentriert zu.

In diesem Workshop geht es um   „Unsichtbare Winzlinge“. Solche Tierchen, die überall sind, aber mit bloßen Auge nicht zu sehen sind. Die Schüler untersuchen sowohl selbständig  als auch im Team Kieselalgen, Rotbuchen, Heuhaufen und andere interessante Dinge. Durch winzige Mikroskope bestaunen die Schüler die zusehenden Winzlinge. Sie beobachten durch ihre Mikroskope das Auge an einer Stubenfliege, so kann man dieses Insekt, was uns alltäglich auf die Nerven geht, mal etwas näher betrachten. Doch am aufregendsten ist wohl die Beobachtung des Heuhaufens. Kleine Tiere huschen über die Bildfläche. Dass so ein kleines Lebewesen so lebendig sein kann, hätte wohl keiner der Schüler gedacht. Bei so interessanten Entdeckungen ist klar, dass niemand aufhören möchte. Alle Schüler sind begeistert von dem, was sie unter dem Mikroskop beobachten. Durch die Klasse laufend, tauschen sie ihre Ergebnisse mit den Mitschülern aus. Nach 3 Schulstunden interessanter Arbeit mit den „Unsichtbaren Winzlingen“ wechseln die Schüler den Workshop und blicken einem anderen interessanten Thema entgegen.

Aus dem Workshop haben die Schüler interessante Sachen über die „Unsichtbaren Winzlinge“ und über die Arbeit mit einem Mikroskop gelernt.

 

Ein verbrannter Geruch liegt in der Luft. Überall sieht man mehr oder weniger farbenfrohe Blätter durch den Raum fliegen. Man hört verzweifelte Schüler laut seufzen, während langsam Papierfetzen vor ihren Augen abbrennen. Schon seit etlichen Jahrtausenden versucht die Menschheit durch einfache Tricks Nachrichten zu verschlüsseln. Und heute ist dies den Klassen 6 und 7 gelungen. Durch ein paar Handgriffe, mit Hilfe der  Oberstufenschüler und der Unterstützung der Lehrkräfte ist es ihnen gelungen, selbst die kompliziertesten Geheimschriften zu entschlüsseln und Unsichtbares sichtbar zu machen. Die ersten Gruppen beschäftigten sich mit den sogenannten Cäsarscheiben: Eine kleine Pappscheibe mit allen 26 Buchstaben wird auf eine größere Scheibe mit den selben Lettern gelegt. Nun werden die Scheiben mithilfe einer Klammer miteinander befestigt. Dann kann man die äußere größere Scheibe so drehen, dass die Buchstaben der großen durch die kleinen ersetzt werden können. Schüler der Klassen 6 und 7 am Zaubertintenexperiment.  Beispielsweise kann man, wenn die Buchstaben genau übereinstimmen, die Scheibe 2 Buchstaben nach rechts drehen. Somit ist A=C und C=E. Plötzlich in aller Stille ertönte laut das Kinderlied „Der Zauberer Korinthe“. Da dieses bei den Schallerdings nicht sehr große  Begeisterung weckte, wurde es nach kurzer Zeit wieder abgestellt. Der Zauberer Korinthe beschäftigte sich laut Lied mit der Zaubertinte, was auch eine der Gruppen beschäftigte: Die Schüler mussten mit Zitronensäuren auf einem Blatt Papier schreiben und die Schrift dann durch Abtupfen mit einem in Rotkohlsaft getränktem Schwamm sichtbar machen. Nach ungefähr demselben Prinzip arbeitete eine andere Gruppe mit der sogenannten „Geheimtinte“: Sie mussten ebenfalls auf einem Blatt Papier schreiben, allerdings nicht mit Zitronensäure sondern mit alltäglichen Haushaltslösungen, wie z.B. Milch oder Essig. Die Schrift wurde dann durch Erhitzen sichtbar gemacht, was allerdings nicht immer wie vorgesehen funktionierte: Viele Schüler hatten das Problem, dass ihr Blatt Papier sich vor ihren Augen in Rauch auflöst. Fast ununterbrochen roch man den strengen Geruch von abbrennendem Papier. Nachdem die Geheimschrift letztendlich doch lesbar wurde, hing Frau Dörper, die Leiterin des Projektes, an der Tafel einzelne verschlüsselte Nachrichten aus, welche die Schüler mit ihren bisherigen Erkenntnissen entschlüsseln sollten.

Letztendlich hatten alle Beteiligten trotz einiger Komplikationen mit dem Feuer viel Spaß an diesem einzigartigen und sehr interessanten Workshop.

 

Ein Klopfen. Eine Begrüßung von einem gestressten Lehrer, im Hintergrund ein Gemurmel der Schüler und dennoch eine widerwillige Zustimmung. Gruppen werden gebildet, Arbeitsblätter werden ausgeteilt und die Aufsicht aus der Oberstufe teilt die Materialien für die Experimente aus. Der Lehrer erklärt die Aufgaben, die Schüler hören aufmerksam zu,  die Fragen der Schüler werden vom Lehrer beantwortet. Das Licht wird ausgeschaltet, denn es gehört zur Vorbereitung des Experiments, nur das schwache Licht der Sonne, das durch die halb runtergelassenen Jalousien scheint, beleuchtet den Raum. In diesem Workshop geht es um die Frage „Warum brauche ich eine Brille?“ Zunächst haben sie die Funktionen des Auges besprochen. Dann haben die Schüler die Aufgaben auf dem Blatt bearbeitet. Sofort legen die Schüler  voller Begeisterung los und stürzen sich auf ihre Arbeit. Die darin besteht dass man mit Hilfe des Modellauges einen weit entfernten Gegenstand scharf sehen kann. Die Schüler haben daran Spaß und lachen. An manchen Stellen brauchten die Schüler Hilfe der Aufsicht, aber im Endeffekt haben die einzelnen Gruppen das Experiment erfolgreich abgeschlossen.

Nach den drei interessanten Schulstunden wechseln die Schüler den Workshop und bearbeiten neue, spannende Themen.

 

Überall fliegen bunte Seifenblasen durch die Luft. Man riecht den Duft von Seife und hört das fröhliche Gelächter der Kinder. Glücklich versuchen die Schüler die großen Seifenblasen, die über den Schulhof tanzen, zu fangen. Faszination spiegelt sich in den Augen der Schüler, als die Sonnstrahlen sachte die Seifenblasen streifen. Am 16.02.2011 tummeln sich insgesamt 22 Schüler der Klassen 6 und 7  begeistert auf dem Schulhof des SGKL, um die größte Seifenblase herzustellen. Dies gestaltet sich als Wettbewerb, den Frau Doktor Seidel organisierte. Die Gewinner Niklas und Jonas der Klasse 6a nahmen stolz ihre Belohnung entgegen. Die insgesamt 10 Workshops, zum Beispiel Seifenblasenkunstwerke, Wassertropfenspiel, Bootsfahrt ohne Motor... fanden sowohl im Schulgebäude als auch draußen auf dem Schulhof statt. Zu Beginn des Workshops erklärte Frau Doktor Seidel den Aufbau einer Seifenblasen. Eine Seifenblase besteht aus einer Luftblase und einem dünnen Wasserfilm, der zur Mitte hin und auch nach außen hin mit Tensid-Molekülen belegt ist. Bei dem Projekt sollen die Schüler spielerisch Wissenswertes über die Seifenblase und ihre Oberflächenspannung erlernen. Zudem sollten die Workshops viel Spaß bereiten und viele Elemente der Fächer Biologie, Chemie und Physik enthalten.“, berichtete uns Frau Seidel. Bei der Station 9 „Ein Berg aus Wasser“ versuchten Jonas und Justus der Klasse 6a, einen bis zum Rand mit Wasser gefüllten Becher zum Überlaufen zu bringen. Dazu sollten sie abwechselnd kleine Münzen in den Becher gleiten lassen. Wie viele Münzen würden wohl in den Becher passen? Jonas vermutete 3 Münzen würden in den Becher passen, Justus sogar 5. In Wirklichkeit brachten erst 47 Münzen den Becher zum Überlaufen. Dies erstaunte die Schüler und uns sehr. Frau Seidel erklärte dieses Phänomen, läge an der Oberflächenspannung von Wasser.

Die Station „Schillernde Seifenblasen“ war sehr vielseitig und informativ gestaltet. Jedoch fanden Mädchen mehr Freude an den Experimenten als die Jungs. Frau Seidel hat sich sehr viel mit Mühe gegeben und das wissen wir zu schätzen. Der NaWi-Tag war eine super Aktion für alle Beteiligten, die gerne noch mal wiederholt werden sollte.

Nach den Experimenten durfte jedes der Kinder einen Lungenfunktionstest durchführen. Dazu mussten die Kinder in einen Lungenfunktionstester pusten, um das Lungenvolumen festzustellen. Udo Dreschkau von der KKH-Allianz leitet dieses Projekt. Außerdem konnten die Schüler sich an einem Modell die Lungen noch mal genauer ansehen.          

 

Die wenigsten Schüler schauen überhaupt auf, als die Tür ins Schloss fällt. Zu tief ist ihre Konzentration. 19 Jungen und Mädchen sitzen an zwei Tischreihen und untersuchen interessiert die Gewölle von Uhus. Es entsteht ein hektisches Treiben, gerade die 14 Mädchen gehen immer öfter zum Waschbecken um sich die angefeuchteten Federklumpen von den Handschuhen zu spülen. Die Jungs sehen das gelassener, auch mit den gefundenen Knochen gehen sie viel „cooler“ um. „Ist doch total geil!“, ruft ein Junge durch die Klasse, als er den Schädel einer Maus entdeckt und zum Säubern in ein Becherglas mit klaren Wasser fallen lässt. Frau Lemoine klärt uns darüber auf, wozu das Gewölle einer Eule gut sein kann: „So können wir erschließen, was die Eule gefressen hat und wie viel. Außerdem erfahren wir welche Mäusearten in unseren heimischen Wäldern leben.“ Teil des Workshops ist es auch die verschiedenen Mäusearten zu identifizieren.

 

Die Schüler haben voller Begeisterung am NaWi -Tag teilgenommen. „Dieses Projekt hat es verdient wiederholt zu werden.“, so der Stellvertretende Schulleiter, Wolfgang Geßner.